Saxonette – Der Leichtmofa Klassiker – Hintergrund & Infos
Wer Infos zum Thema Elekrofahrrad sammelt, stößt immer wieder auf den Begriff “Saxonette”. Doch worum dreht es sich hierbei genau? Ist die Saxonette eine eigene Pedelec Marke oder hat das ganze etwas mit Musikinstrumenten zu tun?
Zunächt, die Saxonette hat weder mit Klarinette oder Saxophone Gemeinsamkeiten. Doch es gibt tatsächlich auch ein Musikinstrumen, das den gleichen Namen trägt, doch davon spreche ich hier nicht. Der Begriff leitet sich von der Marke “Sachs” ab, die schon ab den 30 Jahren Fahrräder mit Radnabenmotor ausrüstete. Bis heute zählt die Saxonette zu den Kulträdern, die die Grundlage für unsere heutigen modernen Elektrofahrräder gelegt haben.
Sachs machte Werbung für Räder mit motorisierter Radnarbe (hier). Dabei handelte es sich nicht um ein echtes Elektrofahrrad, sondern um ein Fahrrad mit Hilfsmotor und zwar mit einem Benzinmotor mit einer Leistung bis 1,2 PS.,
Die Saxonette brachte es auf ein stolzes Gewicht von 28 kg und brachte die Frau und den Mann mit einem Zweitaktmotor ans Ziel. Es dreht sich hier also nicht um ein Fahrrad mit Elektromotor! Der Kraftstoffverbrauch liegt dabei bei einem Liter pro 100 km, die auch genau erreicht werden können.
Link: Zur Geschichte der Saxonette
Die Vorteile:
Die Saxonette ist
- zulassungsfrei
- steuerfrei
- ein Rad, für das keine Helmpflicht besteht
- wartungsfrei
- ein Rad, das nicht durch den Tüv muss
Doch auch hier gilt: Man kommt nur voran, wenn man auch selber mittritt.
Hier: PDF-Artikel zur Saxonette
Die Saxonette wurde auch eine Zeit lang unter dem Label Hercules vertrieben.
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